Seit Jahrzehnten lebe und praktiziere ich Schamanismus und glaube: dem traditionellen,
indigenen Schamanismus kann sich nur annähern, wer das "Einssein" mit der allumfassenden
Natur, dem materiellen und spirituellen Universum anstrebt.

Diese beglückende Verschmelzung mit allem Sein empfindet der Schamane als absolute, sakrale
Realität von unvergleichlicher Faszination. Wahre, tiefe Liebe erfüllt sein Herz, und
befähigt ihn, zu helfen und zu heilen. Ein Bewusstseinszustand der natürlichen
Selbstverständlichkeit für ihn, jedoch kaum vermittelbar für Zivilisationsmenschen.

Trommel, Rassel oder Bewusstseins erweiternde Substanzen (z.B. in Süd-Amerika) begleiten ihn
auf dem Weg aus der Welt des Verstandes in eine grenzenlose, geistige Realität. Dort verbindet
er sich mit geistigen Lehrern, etwa aus der Pflanzen- und Tierwelt, um mit deren Hilfe Heilung
zu bewirken. Diese Fähigkeit erreicht er auf einem zielgerichteten Pfad, den er vielleicht schon in der Kindheit
betritt. Nur durch lebenslanges Lernen wird seine Seele wachsen. Selbst indigenen
Schamanen im tiefen Regenwald ist bewusst, dass sie den Weg ihrer Vorfahren kaum
mehr unbeeindruckt von der äußeren Welt beschreiten können. Desto größer die
Herausforderung für die Menschen aus unserem Kulturkreis, einen begehbaren Weg
zu finden um Schamanismus zu praktizieren.

Vier Jahrzehnte lang suche und finde ich weltweit immer wieder nachhaltige,
freundschaftliche Kontakte zu indigenen Schamanen, nehme teil an ihren
Ritualen, erforsche ihre Heilweisen. Ich lernte, nicht nur Bilder und Worte
aufzunehmen, sondern auch Frequenzen. Viele unterwiesen mich in ihren Praktiken. Die Schamanen der KUKUKUKU,
einem steinzeitlichen Kriegervolk im unzugänglichen Hochland Papua Neuguineas, nahmen
mich nach umfangreichen Initiationsriten in ihren Kreis auf.

Unvergleichlich und im besten Sinne schamanisch erlebte ich die heiligsten Zeremonien
der Lakota-Sioux-Indianer in Süd-Dakota/USA. Fünfmal begab ich mich auf die Tortur
der Visionssuche, viermal durchlitt ich den Sonnentanz in einem kleinen Kreis von
Traditionalisten, die ihre Riten auch heute noch sehr strikt durchführen. Ein
körperliches und geistiges Martyrium, und dennoch erfuhr ich eine unbeschreibliche
Verbindung zur Göttlichkeit, und meine brennenden Fragen wurden beantwortet.

Durch lebenslanges Suchen und Forschen wuchs eine spirituelle Prägung, die mir den Weg
wies, mithilfe meiner geistigen Führer ein Heilungsprogramm und -Ritual zu entwickeln,
das in unserem Kulturkreis anwendbar ist und dennoch die Erkenntnisse indigenen
Schamanentums einbezieht, und das ich seit vielen Jahren bei verschiedenartigen
Erkrankungen mit großem Erfolg zelebriere.

Obwohl ich eine umfassende Ausbildung im "Core Schamanismus" nach Professor Michael Harner
(Foundation For Shamanic Studies) absolviert habe, gehe ich entschieden auf Distanz zum
Seminar-Schamanismus und seinen ausufernden Folgeerscheinungen. Ich toleriere es nicht,
wenn Wissenschaftler sich bei den Naturvölkern Kenntnisse und Fähigkeiten ohne oder mit
geringfügiger Gegenleistung aneignen, eine Institution mit klangvollem Namen gründen,
das Wissen der Indigenen "modifizieren" um es für viel Geld zu vermarkten, und
dann ihrer Seminar-Klientel eine Weitergabe der erworbenen Kenntnisse untersagen.
So manch einer hält sich jedoch nicht an dieses Verbot, ernennt sich selbst zum
Schamanen und gründet seinerseits eine Einrichtung mit hochtrabendem Titel, (der mit
dem Begriff Schamanismus in keiner Weise kompatibel sein muss), verkauft das
abgekupferte Flachwissen teuer an seine SeminaristInnen, wieder mit der strikten
Anweisung, nichts weiter zu geben. Den gut zahlenden Schülern werden nach wenigen
Tagen der "Ausbildung" Titel wie "Schamanischer Meister" oder "Schamanischer Führer"
oder ähnlich verliehen, man ermuntert sie gar, sich als Schamane zu fühlen!
Jeder Mensch, der sich auf seriöse Weise mit dem Thema Schamanismus auseinander-
setzt, wird sich von derartigen Absurditäten distanzieren, denn hier offenbart
sich weiter nichts als ausgeprägt Kommerzielle Beweggründe.

Der Suchende nach dem Sinn des Lebens findet heutzutage ein unüberschaubares
Angebot auf dem weiten Feld der Natur-, Tier-, Klimaschutzbewegungen,
Hilfsorganisationen, oder einem ausufernden Esoterikmarkt, Religionen und
Sekten. Die Gefahr sich einseitig zu orientieren oder gar einen Irrweg zu
beschreiten ist immens. Möglicherweise taumelt er von einem Thema in das
nächste, und verunsichert von widersprüchlichen oder gar bedrohlichen Aussagen,
werden seine Ideale austauschbar.


Ich möchte jedem zurufen: Der Weg führt nach innen!
Das Göttliche ist in Dir, suche es dort.

Wohl jeder kennt den christlichen Rat "Sehet Gott in allem"
also auch in Dir selbst.

Die Lakota-Sioux sagen "Mitakuye Oyasin" Alle meine Verwandten
Alles ist miteinander verbunden.

Die indigenen Schamanen weltweit wissen, dass alles Leben, alles Sein aus einer Quelle stammt,
denselben Ursprung hat.

DIE ERDE GEHÖRT NICHT UNS - WIR GEHÖREN DER ERDE
Und entsprechend sollten wir durchs Leben und in den Tod gehen,
der zum Leben gehört.
Nur wenn wir uns als Zelle des Organismus Erde begreifen und verhalten werden wir
Eins mit der Natur, in tiefer Liebe mit ihr verschmelzen und der Sinn des Lebens
wird sich offenbaren.


Diesen Weg gehe ich seit Jahrzehnten und er wird nie enden.
Gerne werde ich wahrhaft interessierten Menschen, die willens sind die nötige Eigenarbeit zu leisten,
meine Erfahrungen und Erkenntnisse in Tagesseminaren weitergeben, sie anleiten und
begleiten.

Wer auf dieser Seite ankommt, wird vergeblich nach einem Veranstaltungskalender
oder Angaben über entstehende Kosten suchen. Termine für Einzelpersonen,
Interessengruppen oder Institutionen können individuell vereinbart werden.
Aufwandsentschädigung oder Honorar sind verhandelbar und können den jeweiligen
Umständen angepasst werden.